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Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Mehr als unangenehm 

Eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung ist ein fortschreitender Entzündungsprozess, der zu Funktionseinbußen der Bauchspeicheldrüse führt. Diese Entzündung kann verschiedene Ursachen haben. Früher wurde fast ausschließlich Alkohol als Auslöser betrachtet. Mittlerweile kennt man aber auch andere Ursachen. Dazu gehört beispielsweise das Rauchen. Aber auch Veränderungen im Erbgut können zu dieser Krankheit führen. Sie betrifft dann meist mehrere Familienmitglieder.

Häufigkeit

Von 100.000 Menschen leiden ca. 10 - 15 unter einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Jährlich kommen etwa 4 Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen dazu. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass es weitaus mehr Fälle gibt, da besonders im frühen Stadium der Erkrankung die Verdauungsstörungen auf andere Erkrankungen des Verdauungstraktes zurückgeführt werden.

Störung der Bauchspeicheldrüsenfunktion

Eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse führt zum Absterben der Zellen im Bauchspeicheldrüsengewebe. Das zerstörte Gewebe wird durch Narbengewebe ersetzt. Dieser Prozess kann sich über viele Jahre hinziehen. Erst wenn bereits 90 % der Drüsenzellen zerstört sind, fallen neben allgemeinen Verdauungsstörungen auch typischere Beschwerden auf. Dazu gehören übelriechende Fettstühle, die durchfallartig sind und sich in der Toilette oft nicht richtig wegspülen lassen. Aufgabe der Enzyme der Bauchspeicheldrüse

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