1.

Bauchspeicheldrüsenentzündung (medizinisch: Pankreatitis)

Eine Pankreatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Diese tritt am häufigsten durch das Auftreten von Gallensteinen oder zu starkem Alkohol- und Zigarettenkonsum auf.

Durch Gallensteine kann der Verdauungssaft der Bauchspeicheldrüse nicht gleichmäßig abfließen und es entsteht ein Rückstau, wodurch sich die Bauchspeicheldrüse entzünden kann.

Wie genau übermäßiger Alkohol- und Zigarettenkonsum zu einer solchen Entzündung führt, ist nicht genau geklärt; der Zusammenhang ist aber in vielen Studien beobachtet worden.

Es gilt dabei zwei Formen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung zu unterscheiden: Bei kurz andauernder Entzündung spricht man von einer akuten Pankreatitis, bei langanhaltender Bauchspeicheldrüsenentzündung von einer chronischen Pankreatitis.

2.

Bauchspeicheldrüsenkrebs (medizinisch: Pankreaskarzinom)

Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt, leiden unter sehr unspezifischen Krankheitssymptomen, weshalb der Tumor selbst oft erst spät entdeckt wird.

Die auftretenden Symptome umfassen unter anderem: Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Gelbsucht sowie allgemeines Unwohlsein.

Im Rahmen der Behandlung, bzw. einer OP, ist es meist notwendig, Teile der Bauchspeicheldrüse zu entfernen; in manchen Fällen ist es sogar nötig, eine Entfernung der kompletten Bauchspeicheldrüse vorzunehmen.

Nach dem operativen Eingriff wird im Regelfall eine Chemotherapie durchgeführt.

3.

Entfernung der Bauchspeicheldrüse (medizinisch: Pankreatektomie)

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs oder auch einer starken Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann es notwendig sein, die Bauchspeicheldrüse in Teilen oder komplett zu entfernen. Eine sogenannte Pankreatektomie.

4.

Entfernung des Magens (medizinisch: Gastrektomie)

Nach einer operativen Entfernung des Magens, z.B. aufgrund von Magenkrebs, rutscht der Speisebrei zu schnell in den Darm. Die Bauchspeicheldrüse ist hierdurch oft nicht in der Lage, ihre Verdauungsenzyme so rechtzeitig in den Dünndarm abzugeben, damit sie sich mit dem Speisebrei vermischen können. Zudem entfällt die vom Magen ausgehende Kommunikation über den Darm zur Bauchspeicheldrüse, sodass die Drüse nicht ausreichend zur Enzym-Produktion stimuliert wird (Bauchspeicheldrüsenschwäche).

5.

Die Erbkrankheit Mukoviszidose (medizinisch: zystische Fibrose)

Die ererbte Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose schädigt neben dem Bronchial- und Genital- auch das Verdauungssystem. Besonders die Bauchspeicheldrüse ist hiervon oft betroffen. Sie wird durch zähen Schleim verstopft, wodurch die notwendigen Verdauungsenzyme nicht mehr in ausreichender Menge in den Dünndarm abgegeben werden können. Starke Blähungen, Bauchschmerzen oder auch Gewichtsabnahme sind typische Mukoviszidose Symptome. Bei Babys und Kindern mit Mukoviszidose kommt es oft zu sogenannten Gedeihstörungen. Das heißt, ihre Gewichts- und Größenentwicklung bleibt deutlich hinter der Altersnorm zurück.

Referenzen


Zurück

Die Einnahme von Kreon® ermöglicht es Ihnen, das Leben zu genießen.
Auch mit einer exokrinen Pankreasinsuffizienz. Informieren Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt. Für mehr Genuss im Alltag.

Wie dosieren Sie Kreon® richtig?

KREON® RICHTIG DOSIEREN

bottle_tab

HIER ERFAHREN SIE MEHR ÜBER UNSER MEDIKAMENT bottle_tab bottle_tab